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Wie Pflegende die Frührehabilitation fördern können

by | Mar 30, 2026

 

Poster Title: Wie Pflegende die Frührehabilitation fördern können

Organization or Hospital: Sana Krankenhaus Radevormwald

Unit: Intensivstation

Authors: Miriam Feuring

Conference Name: SANA 2026 Exellenskongress Berlin

Presentation Date: May 12, 2026

 

 


 

Project Summary:

Sehr geehrtes Sana Team,

anbei möchte ich euch mein liebevoll erarbeitetes Fachposter für die Kategorie Call for Posters einreichen.
Ich habe letztes Jahr mit tollen Menschen eine Publikation zum Thema Frührehabilitation in der Pflege erstellen können. Ich arbeite nun seit 10 Jahren im Sana Krankenhaus Radevormwald und fange im April 2026 meine Fachweiterbildung zur Intensiv und Anästhesie Fachpflegeperson an.
Im One Minute Wonder sind die Namen aufgelistet.
Diese Arbeit möchte ich euch nun vorstellen.
Das Poster beschreibt mein berufliches Eigenverständnis eins zu eins. Die Patienten profitieren ungemein von den beschriebenen Maßnahmen.
Ich würde mich sehr freuen wenn das Poster in Berlin auf dem Kongress aufgehangen wird und ich es mit Stolz präsentieren darf um in einen fachlichen Austausch zu gehen.

Liebe Grüße

Miriam Feuring
Pflegefachfrau
Pflege Intensivstation

Methods:

Am 31.01.2025 wurden 230 Teilnehmende von mehr als 60.
Verschiedenen Intensivstationen befragt wie Sie die Frührehabilitation
fördern können. 33. Teilnehmer nahmen mittels Online
Kommentarfunktion teil. Diese wurden in einem Artikel für die
Fachzeitschrift PflegenIntensiv 2/25 verfasst.
Siehe Quelle One-
Minute-Wonder

Results:

Beckenbodengymnastik
Spaziergang nach draußen
Patienten sich selbstständig Hände desinfizieren lassen
Haare waschen mit Wasser und Shampoo
Wassereis anbieten
Gegen eine Tüte pusten (Atemtraining)
Gedächtnistraining und Denksportaufgaben
Schnick-Schnack-Schnuck spielen
Schöne Bilder im Raum platzieren
Lieblingsmusik über Playlists abspielen
In einer anderen Sprache reden
Lach-Yoga für eine positive Stimulation und Stressreduktion
Lieblingsgetränk schmecken oder – wenn möglich – Essen von zu
Hause mitbringen lassen
Eigene Kleidung tragen dürfen Angehörige in die pflegerische
Planung und ggf. Durchführung einbinden
Nach alten Ritualen fragen und diese in den Alltag integrieren
Intensivtagebuch schreiben (für spätere Erinnerung und
Verarbeitung)
vertraute Gerüche im Raum platzieren, z. B. durch eigene Kleidung
oder Duftstoffe Haustiere auf Station erlauben (nach vorheriger Absprache)

Conclusion:

Alltägliche pflegerische und medizinische Handlungen im
Rahmen eines Klinikaufenthaltes leisten einen wesentlichen
Beitrag zur Genesung und Rehabilitation von Patientinnen und
Patienten. Neben diagnostischen und therapeutischen
Maßnahmen beeinflussen zwischenmenschliche Interaktionen,
Empathie und professionelle Fürsorge nachweislich das
Wohlbefinden, die Therapietreue sowie den
Rehabilitationserfolg. Kontinuierliches Engagement und
achtsame Kommunikation im klinischen Alltag sind somit
integrale Bestandteile einer evidenzbasierten, humanistischen Gesundheitsversorgung.

References:

Der Bezug liegt auf der Grundlage und der Zusammenarbeit mit PD. Dr. Peter Nydahl im Rahmen einer Fachzeitschrift ( PflegenIntensiv2/25).

Contact Person(s):

Miriam Feuring

miriam.feuring@sana.de

Danke!

🙂